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Kollagen – Fisch oder Rind?

Fisch- oder Rinderkollagen? Worin unterscheiden sie sich und worauf sollte man bei der Auswahl achten?

Fischkollagen, Meereskollagen, Rinderkollagen, hydrolysiertes Kollagen, Kollagenpeptide … Bei der Auswahl eines Nahrungsergänzungsmittels mit Kollagen stößt man schnell auf eine ganze Reihe von Begriffen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt leicht verständlich sind.

Eine der häufigsten Fragen lautet: Ist Fischkollagen besser als Rinderkollagen?

Die Antwort ist nicht so einfach, wie manche Werbeaussagen vermuten lassen. Beide Kollagenarten werden aus Rohstoffen tierischen Ursprungs gewonnen, unterscheiden sich jedoch vor allem hinsichtlich ihrer Herkunft, ihres Kollagentypenprofils und der Eigenschaften des jeweiligen Rohstoffs.

Beginnen wir mit den Grundlagen.

Fischkollagen und Meereskollagen – ist das dasselbe?

Bei Nahrungsergänzungsmitteln bezeichnet der Begriff „Meereskollagen“ (marine collagen) meist Kollagen, das aus Fisch gewonnen wird.

Genau dieser Rohstoff wird in Marine Glo verwendet. Laut Kennzeichnung ist Fisch die Kollagenquelle, und eine Tagesportion des Produkts enthält 5 g hydrolysiertes Fischkollagen.

Rinderkollagen wird dagegen aus Rindern gewonnen. Für seine Herstellung können kollagenreiche Gewebe wie beispielsweise Haut verwendet werden.

Der offensichtlichste Unterschied ist also ganz einfach: die Herkunft.

Typ I, II, III … Kollagen hat nicht nur einen „Namen“

Im menschlichen Körper gibt es viele verschiedene Kollagentypen, die unterschiedliche strukturelle Funktionen erfüllen.

Im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln werden am häufigsten die Typen I, II und III genannt.

Kollagen aus Fisch wird vor allem mit Kollagen Typ I in Verbindung gebracht. Rinderkollagen ist hauptsächlich durch die Typen I und III gekennzeichnet.

Das bedeutet jedoch nicht, dass allein anhand der Typennummer automatisch bestimmt werden kann, welches Nahrungsergänzungsmittel „besser“ ist. Bei der Auswahl eines Produkts sollte man auch seine Form, die Portionsgröße und die Zusammensetzung der gesamten Formel berücksichtigen.

Kollagen und Kollagenpeptide – worin besteht der Unterschied?

Das ist ein weiterer Begriff, der häufig auf Verpackungen zu finden ist.

Kollagen ist ein großes Protein. In Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig hydrolysiertes Kollagen verwendet. Bei der Hydrolyse wird das Protein in kleinere Bestandteile zerlegt, die als Kollagenpeptide bezeichnet werden.

Daher stehen die Begriffe „hydrolysiertes Kollagen“ und „Kollagenpeptide“ in engem Zusammenhang.

Wichtig ist, dass sowohl Fischkollagen als auch Rinderkollagen hydrolysiert werden können. Die Information, dass das Kollagen „hydrolysiert“ ist, sagt daher allein nichts über die Herkunft des Produkts aus.

In Marine Glo wird hydrolysiertes Fischkollagen verwendet.

Wird Fischkollagen besser aufgenommen?

Dies ist eine der am häufigsten wiederholten Aussagen über Meereskollagen – dennoch ist hier Vorsicht geboten.

Einige Veröffentlichungen weisen auf Unterschiede in den Eigenschaften von Kollagenpeptiden aus verschiedenen Quellen hin. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Nahrungsergänzungsmittel mit Fischkollagen einfach als „besser resorbierbar“ oder „höher bioverfügbar“ als jedes Produkt mit Rinderkollagen beworben werden kann.

Die Eigenschaften eines Produkts hängen nicht nur von der tierischen Quelle ab, sondern auch von der Art der Verarbeitung des Rohstoffs, dem Hydrolyseverfahren und den Eigenschaften der daraus gewonnenen Peptide.

Daher sollte das Wort „marine“ allein nicht als Garantie für einen Vorteil gegenüber anderen Kollagenarten betrachtet werden.

Und welches Kollagen hat kleinere Moleküle?

Auch hier kann man leicht in eine Marketingfalle geraten.

Man kann Aussagen finden, dass Fischkollagen „kleinere Moleküle als Rinderkollagen“ habe. Bei Nahrungsergänzungsmitteln mit hydrolysierten Kollagenpeptiden sind jedoch die Eigenschaften des jeweiligen Hydrolysats wesentlich wichtiger als die tierische Herkunft des Rohstoffs selbst.

Wenn der Hersteller das durchschnittliche Molekulargewicht der Peptide angibt, können konkrete Rohstoffe miteinander verglichen werden.

Liegt diese Information nicht vor, sollte man nicht davon ausgehen, dass jedes Produkt aus Fischkollagen kleinere Peptide enthält als jedes Produkt mit Rinderkollagen.

Ist eines der beiden stärker auf „Beauty“ ausgerichtet?

Fischkollagen wird sehr häufig in Nahrungsergänzungsmitteln der Kategorie Beauty eingesetzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass allein die Herkunft aus dem Meer eine Grundlage für Aussagen über eine kosmetische Wirkung darstellt.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln sind die Inhaltsstoffe entscheidend, für die entsprechende zugelassene gesundheitsbezogene Angaben verwendet werden dürfen.

Ein gutes Beispiel ist Vitamin C, da es zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut beiträgt.

Marine Glo enthält 25 mg Vitamin C pro Sachet, entsprechend 31 % der Referenzmenge.

Die Formel enthält außerdem Niacin und Biotin, die zur Erhaltung einer normalen Haut beitragen. Ein Sachet liefert 16 mg Niacin (100 % NRV) und 300 µg Biotin (600 % NRV).

Das sind wesentlich konkretere und aussagekräftigere Informationen, als ein Produkt lediglich als „Beauty-Kollagen“ zu bezeichnen.

Fisch- oder Rinderkollagen – und was ist mit Ernährung und Allergien?

Die Kollagenquelle kann auch aus ganz praktischen Gründen eine Rolle spielen.

Fischkollagen wird aus Fisch gewonnen, daher ist es für Menschen mit einer Fischallergie nicht geeignet. Rinderkollagen wird dagegen aus Rindern gewonnen.

Keine dieser beiden Kollagenarten ist für Veganer oder Vegetarier geeignet.

Dies sollte man auch berücksichtigen, wenn man auf den Begriff „pflanzliches Kollagen“ stößt. Pflanzen sind keine Quelle für Kollagen. Produkte, die als solches bezeichnet werden, können Inhaltsstoffe enthalten, die bestimmte Funktionen im Zusammenhang beispielsweise mit der normalen Kollagenbildung erfüllen, aber es handelt sich dabei nicht um Kollagen pflanzlichen Ursprungs.

Fischkollagen und Rinderkollagen – die wichtigsten Unterschiede

Fischkollagen Rinderkollagen
Quelle Fisch
Andere Bezeichnung Häufig „Meereskollagen“
Vorherrschende Typen Hauptsächlich Typ I
Kann hydrolysiert werden Ja
Kann in Form von Peptiden vorliegen Ja
Für Veganer geeignet Nein
Fischallergie Sollte vermieden werden
Bestimmt allein die Quelle, welches Produkt „besser“ ist? Nein

Was ist wichtiger als die Begriffe „marine“ oder „bovine“?

Wenn mehrere Produkte vor Ihnen im Regal stehen, sollten Sie vor allem vier Dinge prüfen.

Erstens – die Kollagenquelle. Sie sollte eindeutig angegeben sein.

Zweitens – die Form. Prüfen Sie, ob der Hersteller hydrolysiertes Kollagen oder Kollagenpeptide verwendet.

Drittens – die Menge pro Tagesportion. Eine große Verpackung bedeutet nicht unbedingt eine große Kollagenmenge pro Tagesportion.

Und schließlich – die gesamte Formel. Sehen Sie sich an, welche zusätzlichen Inhaltsstoffe das Produkt enthält und in welchen Mengen.

Und welchen Platz nimmt Marine Glo dabei ein?

Marine Glo gehört zur Kategorie der Produkte, die Kollagen aus Fisch enthalten. Ein Sachet, das einer Tagesportion entspricht, liefert 5 g hydrolysiertes Fischkollagen.

Die Formel wird durch Vitamin C, Niacin, Biotin und FloraGLO® Lutein ergänzt. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei und trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Biotin und Niacin tragen zur Erhaltung einer normalen Haut bei.

Das Produkt hat einen tropischen Geschmack, enthält keinen Zucker und kein Gluten und laut Kennzeichnung auch keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe. Ein Sachet sollte mit 355–473 ml Wasser vermischt und einmal täglich eingenommen werden.

Also: Fisch- oder Rinderkollagen?

Es ist nicht notwendig, ein einfaches Ranking zu erstellen, bei dem einer der beiden Inhaltsstoffe immer gewinnt.

Fisch- und Rinderkollagen unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Herkunft und der Eigenschaften des Rohstoffs. Beide können in hydrolysierter Form verwendet werden.

Statt sich an Aussagen über das „beste Kollagen“ zu orientieren, lohnt es sich, zu lernen, wie man ein Etikett liest und konkrete Produkte miteinander vergleicht:

Quelle → Form → Menge pro Tagesportion → weitere Inhaltsstoffe.

Das sagt über ein Produkt wesentlich mehr aus als das Wort „marine“ allein auf der Verpackung.

Nahrungsergänzungsmittel. Enthält Süßungsmittel. Die empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind die Grundlage für die normale Funktion des Körpers.

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